Christof Binzler bleibt Kreishandwerksmeister

Bei der Obermeisterversammlung der Kreishandwerkerschaft Bodenseekreis am vergangenen Donnerstag wurde der Kressbronner Schreinermeister Christof Binzler für weitere drei Jahre als Kreishandwerksmeister bestätigt. Erster Gratulant war der Präsident der Handwerkskammer Ulm Joachim Krimmer. In seinem Jahresbericht verwies Binzler zunächst auf die aktuell gute konjunkturelle Situation, die vor allem den Bau- und Ausbaugewerken volle Auftragsbücher beschere. Niedrige Zinsen und Förderprogramme tragen ebenso zur guten Auslastung des regionalen Handwerks bei. Ungewöhnlich scharf kritisierte er jedoch die Situation für das Lebensmittelhandwerk. Gesetze und Verordnungen, die eigentlich für die Lebensmittelindustrie geschaffen worden seien, belasten den Handwerksbäcker und – metzger und machen kleinen Betrieben das Leben schwer. Hinzu komme die EEG Umlage. Von der oftmals die Konkurrenz der Lebensmittelindustrie befreit sei. Dies sei eine kaum hinnehmbare Wettbewerbsverzerrung. Er forderte deshalb vernünftige Rahmenbedingungen für das Handwerk, die auch jungen Leuten nicht die Lust nehme, selbstständiger Handwerker zu werden. Auch wenn im vergangenen Jahr die Lehrlingszahlen wieder leicht gestiegen sind, sieht Binzler in der Werbung für mehr Nachwuchs eine der wichtigsten Aufgaben der Kreishandwerkerschaft. Dies müsse sich allerdings auch in einer ausgewogenen Bildungspolitik des Landes wiederspiegeln, so Binzler. „Wir brauchen ein Bildungssystem, das die Talente junger Menschen und den Erfordernissen unserer Gesellschaft entspricht und nicht nur möglichst viele Abiturienten produziert“, so Binzler. Auch zwischen Jagst und Bodensee laufe der Konjunkturmotor rund, bestätigte Kammerpräsident Joachim Krimmer in seiner Ansprache. Dabei vernachlässigten Betriebe, Innungen und die Kammer nicht, weiter die Werbetrommel für mehr Nachwuchs im Handwerk zu rühren. Er sieht den besten Ausbildungsstart des vergangenen Jahres, mit einem Plus von 5,2 % als hervorragendes Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen. Krimmer betonte weiter die hohe Bedeutung der ehrenamtlichen Verbands- und Kammerarbeit und die Selbstverwaltung des Handwerks. Er dankte deshalb allen neu- und wiedergewählten Vorstandmitgliedern für deren ehrenamtliches Engagement. „Bei der hohen Verantwortung für ihre Betriebe ist ihr Engagement keineswegs selbstverständlich“, so Krimmer abschließend. In den turnusmäßigen Wahlen wurde auch der Heiligenberger Elektromeister Günter Gebauer als Stellvertretender Kreishandwerksmeister bestätigt. Wiedergewählt wurden auch Annette Beine, Eriskirch, Klaus-Peter Pfau, Daisendorf, Christof Hartmann, Meckenbeuren und Alfred Keller, Lippertsreute. Der Tettnanger Metzgermeister Rainer Gössl kandidierte nicht mehr für den Vorstand. Für Ihn rückte der Salemer Bauunternehmer Holger Städele in den Vorstand der Kreishandwerkerschaft nach.

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