Drei junge Handwerker stechen aus der Masse heraus

Nachwuchspreis an Schreiner, Fachverkäuferin und Anlagenmechaniker vergeben - Bestnoten bei Fertigkeit und Kenntnissen

Von Michael Tschek

FRIEDRICHSHAFEN / sz Der Schreiner Jonathan Schmalzried aus Friedrichshafen, die Fachverkäuferin Katharina Schwehr aus Salem-Beuren und der Anlagenmechaniker Nicolai Heine aus Tettnang sind die diesjährigen Gewinner des Nachwuchspreises des Handwerks im Bodenseekreis. Sie hatten sich nach dreijähriger Lehre aus rund 800 Auszubildenden hervor getan.

Die IBO diente am Freitag als Plattform, die Preise an die drei Nachwuchshandwerker mit dem besten Notendurchschnitt aus Fertigkeits- und Kenntnisprüfung zu überreichen.

Vorbilder für das Handwerk

Jonathan Schmalzried und Katharina Schwehr fahren jetzt für je ein Jahr einen Smart, überreicht vom Vorsitzenden der Fränkel-Siftung, Peter Buck und von Klaus-Dieter Schmidberger von der Sparkasse Bodensee. Kreishandwerksmeister Christof Binzler und Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Georg Beetz überreichten dem drittplatzierten Nicolai Heine ein Meister-Stipendium der Kreishandwerkerschaft.Bereits zum dritten Mal könne dieser Nachwuchspreis des Handwerks überreicht werden erinnerte Kreishandwerksmeister Christof Binzler bei seiner Begrüßung. Dass dies möglich sei, dafür bedankte er sich bei der Fränkel-Stiftung und der Sparkasse Bodensee. An die Preisträger gewandt hob er ihre Leistungsbereitschaft und Motivation hervor, durch die sie als „Vorbilder für den Handwerksberuf“ stehen würden.

Aus einem selbstgeschreinerten Bett wäre für den Erstplatzierten Jonathan Schmalzried Beruf und Berufung geworden, sagte Peter Buck von der Fränkel-Stiftung in seiner Laudatio. Nach dem Abitur fand er bei Schreinermeister Robert Dauwalter in Immenstaad einen Lehrbetrieb, der ihn erfolgreich zum Abschluss des Schreinerberufes (Notendurchschnitt 1,8) führte. Aktuell besucht er die Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer Ulm mit dem Ziel, den Abschluss als Designer im Handwerk zu machen.

Obst- und Gemüseschnitzen

Weil sie beruflich verhindert war, war die zweitplatzierte Katharina Schwehr bei der Preisübergabe nicht anwesend. „Sie machte in der Metzgerei Fridolin Zugmantel in Überlingen und blieb dort prompt hängen“, erzählte Dieter Schmidberger von der Sparkasse Bodensee. Nach der Mittleren Reife im Bildungszentrum Salem sei es dann auch fast selbstverständlich gewesen, im Ausbildungsbetrieb einen sehr guten Abschluss (1,8) hinzulegen. Durch eine Zusatz-Ausbildung im Obst- und Gemüseschnitzen konnte sie ihre kreativen Begabung nachkommen, zum Beispiel bei der Gestaltung von Platten und Häppchen beim Partyservice. Derzeit arbeitete sie auf einer Berghütte in St. Moritz, sagte Schmidberger. Für den Dritten im Bunde der Geehrten, Nicolai Heine, hätte das Meister-Stipendium der Kreishandwerkerschaft Bodenseekreis als Preis nicht besser kommen, denn er befinde sich zurzeit auf der Meisterschule bei der Kreishandwerkerschaft, so Kreishandwerksmeister Christof Binzler. Eigentlich wollte er nach dem Abitur ein Studium für Raumfahrtechnik beginnen, hätte sich dann aber für eine Lehre als Anlagemechaniker entschieden. Beim Ausbildungsbetrieb Franz Ficker, Heizung-Sanitär-Solar, in Langenargen machte er dann auch einen sehr guten Abschluss (1,4).

Tolle Ballkünste

Als Überraschungsgäste kündigte Georg Beetz Adrian Fogel und Dominik Kaiser aus Köln an. Die „United freestyler“ präsentierten Ballkünste vom Feinsten, mit denen sie auch bei Bühnenshows während der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien auftreten werden. Der Preis wird von der Kreishandwerkerschaft Bodenseekreis zusammen mit der Fränkel-Stiftung und der Sparkasse Bodensee vergebenen.

 

 

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